Bilanz der Messe 2006 Zahlengestützte Analyse der Messe 2006
 
  Micronora 2006 kräftigt ihre Position
als führende Industrieveranstaltung Europas
im Bereich der Mikrotechniken


Im Laufe von mehr als 30 Jahren ist die Micronora zu einer Messe mit einzigartigem Konzept und Inhalt geworden, und hat sich heute als größte europäische Messe für Mikrotechniken durchgesetzt. Die Micronora hat sich erneut als Business-Messe erwiesen und ihre internationale Dimension weiter ausgebaut. Das Zoom über die Nanotechnologie hat die wichtigsten Industrie- und Universitätsakteure im Bereich der Forschung und Entwicklung zusammengeführt.

Die Schlüsselzahlen der Messe des Jahres 2006:

Vom 26. bis zum 29. September diesen Jahres haben sich zur 16. internationalen Mikrotechnik-Fachmesse, Micronora 2006, 990 Aussteller (596 Direktaussteller und 394 indirekte Aussteller) eingefunden, darunter 35 % ausländische Aussteller.

Während die Zahl der Besucher (15.272 Fachbesucher im Jahr 2006) im Vergleich zur vorausgehenden Ausgabe gleich geblieben ist (14.718 im Jahr 2004), haben sowohl die Aussteller als auch die Besucher die Qualität der Kontakte gelobt, dank der Präsenz von zahlreichen französischen, schweizerischen und deutschen Entscheidungsträgern.
Aussteller und Besucher konnten in den Messehallen die zunehmende technische Komplexität der in diesem Jahr ausgestellten Produkte feststellen. In diesem Umfeld konnten die Aussteller während der Messe mehrere Verträge abschließen.

Was den internationalen Aspekt der Messe anbelangt, ist der Anteil der ausländischen Besucher leicht angestiegen: 11 % im Jahr 2006 (10 % im Jahr 2004). Sie reisten aus 40 verschiedenen Ländern an, und zwar hauptsächlich aus der Schweiz, aus Deutschland, den Niederlanden, Finnland, Italien, Russland und Indien.

Zahlreiche Events bei der diesjährigen Messe

Einweihung durch Christian Estrosi
Als Beweis für das staatliche Interesse an den Mikrotechniken wurde die Messe am Dienstag, dem 26. September durch Christian Estrosi, den beigeordneten Minister für Raumordnung (Koautor der Pôles de Compétitivité mit Nicolas Sarkozy), eingeweiht.

Ein den Nanotechnologien (Nanowerkstoffe) gewidmetes Nanozoom
Weltweit 400 repertorierte Unternehmen, 120 in Europa, 30 bei der Micronora-Messe.
Dank der – in Frankreich bei einer Industriemesse erstmaligen – Kombination des Forschungs- und des Industriebereichs, hat dieses "Nanozoom" hoffentlich zahlreichen Unternehmen Zugang zur "Nanowelt" verschafft, dem Eroberungsgebiet der Industrie für die kommenden Jahre.

Die Europäischen Technologiebegegnungen rund um die Mikro- und Nanotechnologie
120 Teilnehmer (+ 20 % gegenüber 2004) – darunter 90 % Unternehmen und 10 % Labors und Forschungszentren (54 % ausländischen Ursprungs) haben an 320 gezielten Treffen (+ 60 % gegenüber 2004) teilgenommen.
An dieser Veranstaltung haben Teilnehmer aus 11 verschiedenen Nationen teilgenommen:
Frankreich, Deutschland, Belgien, Schweiz, Italien, Spanien, Polen, Schweden, Österreich, Großbritannien, Niederlande.

Die Microns d’Or – Belohnung der technischen Komplexität
  • Mikrotechnische Komponententeile oder –elemente
CG. TEC Injection - Micron d’Or für die Mikroverkapselung von komplexen Inserts,
die durch Overmoulding von sehr hoher Präzision erhalten werden.

  • Funktionelle Komponenten und komplexe Modulvorrichtungen
AGIE - Micron d’Or für eine dreidimensionale nanometrische Positioniervorrichtung, die auf flexiblen Strukturen beruht, die für die Nanobearbeitung durch Elektroerosion verwendet werden können. (Agietron micro-nano)

  • Apparate mit mikrotechnischen Komponenten
ISP SYSTEM - Micron d’Or für ein Mechatronik-Wirkglied mit nanometrischer Auflösung und Wiederholgenauigkeit.

  • Produktionswerkzeuge und –instrumente
IMO Ingo Müller Oberflächentechnik - Micron d’Or für die Oberflächenbearbeitung MPP “Micro Precision Plating”, die die selektive Bearbeitung eines durchgehenden Trägers ermöglicht.
Vollständig maskierter Träger und zu beschichtende Teile, die durch Laseroptik freigelegt werden.

  • Mikrotechnische Werkzeug- und Produktionsmaschinen
DMG - Micron d’Or für eine Maschine, die das 5 Achsen-Hochgeschwindigkeitsfräsen mit der Ultraschallbearbeitung verbindet, wodurch sich eine Oberflächenbeschaffenheit von großer Qualität erhalten lässt.

  • Prototypen von Mikrosystemen (ausschließlich Forschungsinstitutionen vorbehaltene Kategorie).
FEMTO-ST - Micron d’Or für ein Mikrolabor für die Handhabung und Qualifikation von Ovozyten.

  • Sonderpreis der Jury
FEMTO-ST – Mikromodulator mit photonischem Hochleistungskristall auf Lithium-Niobat.
ENSMM – Ausführung einer vollkommen autonomen Mikro-Drohne für Aufklärungs- und Assistenzmissionen im städtischen Umfeld.


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